Michael Ntagas – Künstlerprofil

 

Meine fotografische Arbeit bewegt sich bewusst abseits des Gewohnten. Als Autodidakt habe ich mir die Freiheit bewahrt, nicht Regeln zu folgen, sondern Wahrnehmungen herauszufordern. Menschen, Landschaften, Reisen und Architektur dienen mir nicht als Motive im klassischen Sinne, sie werden zu Oberflächen, Strukturen und Momenten, in denen sich etwas zeigt, das jenseits des Abbildes liegt.

 

Ich arbeite mit reduzierten Formen, klaren Linien und einer bewussten Einschränkung von Farbe, um den Blick nicht zu lenken, sondern zu öffnen. Was entsteht, sind Bilder, die sich nicht passiv betrachten lassen. Sie verlangen eine Haltung, eine Reaktion, ein Innehalten.

 

Technische Perfektion ist für mich kein Ziel, sondern ein Werkzeug. Eines, das ich ebenso nutze wie bewusst durchbreche. Denn erst in diesem Spannungsfeld entfaltet sich die künstlerische Freiheit, die meinen Stil prägt. Fotografien, die nicht Räume dekorieren, sondern Wahrnehmungen verschieben.

 

Künstlerischer Werdegang
Mit 17 Jahren kaufte ich mir meine erste Spiegelreflexkamera und begann, mich intensiv mit der Fotografie auseinanderzusetzen. Durch Fachliteratur und Seminare vertiefte ich mein Wissen und entwickelte meinen ganz eigenen Stil, der weit über die bloße Abbildung hinausgeht, hin zur künstlerischen Fotografie.

 

Ausrüstung
Heute arbeite ich mit einer Nikon D810, Nikon Zfc, Nikon D2Xs und einer Mamiya RZ67 Pro, ergänzt durch eine Vielzahl von Wechselobjektiven, die mir die kreative Freiheit für jedes Motiv bieten.